Tag Gamer

Punkte, Trophäen und andere Mechaniken 1

Dez30

Jedes Spiel arbeitet mit Zahlen. Und die meisten Spiele arbeiten in irgend einer Form mit Punkten. Doch warum eigentlich? Nein, jetzt mal ernsthaft – warum haben die meisten Spiele eigentlich ein Punktesystem?

Die Antwort liegt in der Natur von Spielen. Nach der Definition von Jesper Juul sind Spiele..

  • regelbasierte formale Systeme
  • mit unbekanntem, aber jeweils quantifizierbarem Ausgang,
  • bei dem unterschiedliche Ergebnisse voneinander trennbar sind,
  • die Spieler Einfluss auf den Ausgang nehmen
  • und daran interessiert sind diesen Ausgang zu beeinflussen,
  • sowie die Konsequenzen des Spielens unverbindlich und verhandelbar sind.

Relevant ist in diesem Fall der zweite und dritte Punkt: ein Spiel braucht eine Möglichkeit einen messbaren Ausgang anzuzeigen (“Wer hat gewonnen?“) und verschiedene Ausgangsszenarien voneinander zu trennen (“Wie hat der Spieler gewonnen?“).

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Spieler-Taxonomien: Touristen und Skill Player 0

Mai22

Dieser Artikel ist Teil einer Serie, die verschiedene Taxonomien von Computerspielern vorstellt. In dieser sollen verschiedene Modelle vorgestellt werden, wie man die Gruppe der Personen die Computerspiele spielen weiter unterteilen kann.

Anfang 2008 beschrieb Mitch Krpata in seinem Blog eine Taxonomie für Spieler, die einerseits aufgrund ihrer Einfachheit, aber auch wegen ihres Ansatzes sehr interessant ist.

Krpata teilt Spieler in 2 Gruppen ein, auf Basis ihrer Motivation:

  • Touristen wollen ein Spiel erleben, konsumieren und dadurch unterhalten werden. Das Spiel ist für sie ein Zeitvertreib, den sie größtenteils passiv bestreiten – die Tätigkeit “spielen” ist für sie dabei nur ein Mittel, um den Verlauf voranzutreiben. Der Spieler wird geführt von dem Spiel.
  • Skill Player wollen ein Spiel spielen, ausreizen, sich dabei verbessern und lernen. Das Spiel ist für sie eine Aufgabe, die sie aktiv lösen wollen. Das eigentliche Spiel (bzw. die Spielmechanik) ist für sie dabei das entscheidende. Der Spieler führt das Spiel.

Während es dem Touristen im Extremfall genügt das Spiel unabhängig von Punktestand zu beenden, bemüht sich der Skill Player im Extremfall das Spiel mit allen Sidequests und Zusatzpunkten zu meistern. Diese beiden Gruppen schließen sich nicht aus – es ist denkbar, dass ein Spieler zum Beispiel bei unterschiedlichen Genres oder wechselnden Stimmungen zwischen Tourist und Skill Player wechselt.

Ebenso ist eine Verschiebung des Trends über einen Zeitraum hinweg denkbar. Beispielsweise ein WoW-Spieler, der zunächst regelmäßig an Endgame-Raids teilnimmt und mit der Zeit mehr Interesse an weniger aktiven Tätigkeiten entwickelt (oder umgekehrt). Untersucht man diesen zeitlichen Ablauf genauer, so erhält man weitere Merkmale zwischen den beiden Positionen.

Besonders interessant ist diese Taxonomie, da man die Motivation eines Spielers in Bezug auf andere Merkmale betrachten kann und so einfache, aber wirkungsvolle Matrizen erhält.

Spieler-Taxonomien: Was seid ihr? 4

Apr26

Dieser Artikel ist Teil einer Serie, die verschiedene Taxonomien von Computerspielern vorstellt. In dieser sollen verschiedene Modelle vorgestellt werden, wie man die Gruppe der Personen die Computerspiele spielen weiter unterteilen kann.

Frage:

Siehst du dich als Gamer?

Falls ja, beschreibe bitte mit einem Wort was für eine Art Gamer du bist.

Falls nein: beschreibe bitte mit einem Wort warum nicht.

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