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	<title>Zeitalter3 - Browsergames Entwicklerblog &#187; Mobiles</title>
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	<description>Ein Blog über persistente Browsergames und deren Entstehung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jan 2012 12:23:56 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Konzept: This Lovely City</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 21:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobiles]]></category>
		<category><![CDATA[konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[mobile]]></category>
		<category><![CDATA[multiplayer]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier mal wieder ein high-level Konzept für ein Spiel, oder in diesem Fall: eine spielerische Plattform. Das Prinzip ist einfach: Man nehme Geocaching, füge ein Löffel voll Geotagging hinzu und verpacke das Ganze als soziales Spiel: fertig ist &#8220;This Lovely City&#8221;. Zugegeben, der Name wurde wurde von meiner aktuellen Playlist inspiriert. Kurzvorstellung Spieler können mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier mal wieder ein high-level Konzept für ein Spiel, oder in diesem Fall: eine spielerische Plattform. Das Prinzip ist einfach: Man nehme Geocaching, füge ein Löffel voll Geotagging hinzu und verpacke das Ganze als soziales Spiel: fertig ist &#8220;This Lovely City&#8221;. Zugegeben, der Name wurde wurde von meiner aktuellen <a href="http://www.lastfm.de/music/Fedde+le+Grand/_/Put+Your+Hands+Up+4+Detroit" target="_blank">Playlist inspiriert</a>.</p>
<p><span id="more-682"></span></p>
<p><strong>Kurzvorstellung</strong></p>
<p>Spieler können mit ihrem (GPS-fähigem) Mobiltelefon Fotos von markanten Orten aufnehmen. Zum Beispiel:</p>
<p><img class="alignnone" style="border: 1px solid black;" title="Irgendwo in Darmstadt" src="http://farm3.static.flickr.com/2484/3867454635_13c468a4c1.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Anschließend laden sie das Foto mit den dazugehörigen Geokoordinaten zu This Lovely City hoch. Die Aufgabe der Mitspieler ist nun den abgebildeten Ort zu finden.</p>
<p><strong>Etwas ausführlicher</strong></p>
<p>This Lovely City besteht aus einer Webplattform, sowie einem mobilen Client. Spieler erstellen sich ein Profil, entweder auf der Webplattform oder direkt über den mobilen Client. Anschließend können sie sich auf die Suche nach Orten machen oder selbst Orte einstellen.</p>
<p>Die Webplattform dient nur zum Verwalten des Profils oder zur Pflege seiner getaggten Orte. Gespielt selbst wird mit dem mobilen Client auf dem Mobiltelefon.</p>
<p><strong>Orte suchen</strong></p>
<p>Der Spieler öffnet die App und kann sich &#8220;Orte in deiner Stadt&#8221; anzeigen lassen. Er sieht eine Liste mit Thumbnails, die alle Orte in der Stadt auflistet. Diese Liste kann er nach gewissen Kriterien filtern: Aktualität, Schwierigkeit, Tags, meist gefunden, meist kommentiert und so weiter.</p>
<p>Der Spieler kann einzelne Bilder auswählen und sieht diese dann in voller Auflösung. Dazu kann er sich die jeweiligen Tags und Kommentare anzeigen lassen.</p>
<p>Der Spieler hat als einziges Interface zu einem Ort einen &#8220;Bin ich schon da?!&#8221;-Button. Wenn der Spieler diesen betätigt, prüft die Applikation die aktuelle Position des Spielers gegen die des Ortes. Ist der Spieler an dem gesuchten Ort erhält er Glückwünsche und Punkte. Ist er nicht an dem gesuchten Ort erhält er je nach Entfernung eine Meldung: näher als 1km: &#8220;Warm!&#8221;, zwischen 1km und 3km: &#8220;Lau!&#8221;, weiter als 3km: &#8220;Kalt!&#8221;.</p>
<p>Ein Spieler erhält nur je einmal für einen Ort Punkte und auch nur, wenn er den Ort nicht selbst eingestellt hat.</p>
<p>Spieler können nur an dem jeweiligen Ort neue Kommentare und Tags dazu eintragen.</p>
<p><strong>Orte eintragen</strong></p>
<p>Spieler können innerhalb der Applikation Fotos machen. Diese Fotos können mit Hilfe einer Eingabemaske mit weiteren Metadaten versehen werden: Titel, Schwierigkeitsgrad, Tags und ein Kommentar. Die Geokoordinaten zieht sich die Applikation automatisch. Die Informationen lädt die Applikation zu This Lovely City hoch und der Ort kann ab da von anderen Spielern gesucht werden.</p>
<p>Jedes Mal, wenn der Ort von anderen Spielern gefunden wird, erhält der Spieler Punkte. Für hinterlassene Kommentare gibt es Extrapunkte.</p>
<p><strong>Metadaten von Orten</strong></p>
<ul>
<li>Titel, welcher von dem Ersteller für den Ort vergeben werden kann</li>
<li>Geokoordinaten, die von der mobilen Applikation selbst gezogen werden</li>
<li>Schwierigkeitsgrad, der von dem Einsteller und von anderen Spielern vergeben werden kann</li>
<li>Tags, die von dem Einsteller, wie auch von anderen Spielern eingetragen werden</li>
<li>Kommentare von Spielern</li>
</ul>
<p>Kommentare und Tags können von anderen Spielern als &#8220;Spoiler&#8221; markiert werden. Diese werden dann nur auf Nachfrage angezeigt.</p>
<p><strong>Spielerprofile</strong></p>
<p>Die Profile der Spieler zeigen sein Profil, seine eingestellten und besuchten Orte, sowie seine Punktzahl an.</p>
<p><strong>Mashups</strong></p>
<p>Der Spieler kann per Twitter und Facebook connect automatisch verkünden, wenn er einen Ort gefunden oder einen neuen Ort eingestellt hat.</p>
<p><strong>That&#8217;s it!</strong></p>
<p>Das ist es auch schon. Anregungen? Ideen? Lust das Ding umzusetzen? Schreibt es in die Kommentare.</p>
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		<title>Von Welten und Fenstern</title>
		<link>http://blog.zeitalter3.de/2008/09/05/von-welten-und-fenstern/</link>
		<comments>http://blog.zeitalter3.de/2008/09/05/von-welten-und-fenstern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 18:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobiles]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte das Glück durch meinen Job 2 nette Leute von Pocketframes kennen zu lernen. Kurzvorstellung: Pocketframes integriert mobile Endgeräte in den Kommunikationsprozess von Marken. Im Grunde waren sie bei uns, um im lockeren Zusammensein zu erklären, was sie eigentlich machen. Im Zuge dessen zeigten sie als erstes eine Nokia-Werbung mit dem Titel: „The 4. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte das Glück durch meinen Job 2 nette Leute von <a href="http://www.pocketframes.de" target="_blank">Pocketframes</a> kennen zu lernen. Kurzvorstellung: Pocketframes integriert mobile Endgeräte in den Kommunikationsprozess von Marken. Im Grunde waren sie bei uns, um im lockeren Zusammensein zu erklären, was sie eigentlich machen. Im Zuge dessen zeigten sie als erstes eine Nokia-Werbung mit dem Titel: „The 4. Screen“:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5V-2qQS3NY0&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/5V-2qQS3NY0&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Werbung wurmte mich. Für mich mit Hintergrund aus der Welt der Spiele fand ich es sehr irritierend, dass sie Fernsehen und Videospiele lapidar in einen Topf warfen. Die Trennung von PC und Handy-Bildschirm fand ich im 2. Schritt auch nicht wirklich passend. Nokia ist nunmal ein Handy-Hersteller und muss sich wahrscheinlich mit Gewalt von anderen Medienkanälen abheben, aber das ging nach meinem Verständnis nach daneben. Daraus entwickelte sich eine spannende Unterhaltung mit den schon erwähnten Pocketframes-Leuten, die mich nicht los ließ.</p>
<p>Zur Erklärung: Ich sehe die genannten Bildschirme nur als Fenster in, nun, nennen wir sie einmal Medienwelten. Ich meine in diesem Kontext auch explizit nur multimediale Welten, gedrucktes etc. bleibt außen vor. Aber holen wir mal aus..</p>
<p><span id="more-337"></span></p>
<p><strong>Fenster in die Erste Welt</strong></p>
<p>Das Kino, der erste, der silberne Bildschirm zeigte uns eine Fantasiewelt. Wenige Akteure, viele Konsumenten. Wir sitzen vor diesem Bildschirm und können nichts tun, außer zusehen. Es ist also eine statische Welt, geschaffen von wenigen, inzwischen völlig unerreichbaren und fast schon mythischen Personen.</p>
<p>Die Einführung des Fernsehers zeigte uns genau die gleich Welt. Jedoch verlieh es der Welt nach und nach immer mehr Breite. Es kamen mehr Inhalte, mehr Formate, es kam der Zeitpunkt, wo wir von der Medienwelt eingeladen wurden mitzumachen, aber dennoch blieb das Zusammenspiel zwischen Fernsehen und Zuschauer immer mehr oder weniger einseitig: die Medienwelt präsentiert, der Betrachter konsumiert.</p>
<p>Die Welt evolvierte dann schließlich doch noch. Erst wurde es mit einem Gerät plötzlich möglich, selbst den Ablauf der Inhalte zu bestimmen. Dieses Gerät zur Aufnahme und Wiedergabe von Inhalten dieser Welt machte den Zuschauer unabhängig von Zeit und Raum: er musste nicht mehr in dem Moment vor dem Bildschirm sitzen, an dem etwas passierte, er konnte es sich wahlweise auch später ansehen – egal ob an seinem oder einem anderen Bildschirm. Und schließlich kam ein Gerät, mit dem jeder selbst Inhalte für diesen Bildschirm erstellen konnte. Jeder wurde zum Akteur und konnte sich selbst in diese Welt setzen, wann und wo immer er wollte. Jedoch wurde der Inhalt in dem Moment statisch, als er in der Welt ankam.</p>
<p><strong>Fenster in die Zweite Welt</strong></p>
<p>Videospiele zeigten in eine andere Welt. In dieser neuen Welt war man nicht Konsument. Dort war man selbst Raumschiffkapitän, Spion, Superheld oder Pilot. Während der erste Bildschirm einlud sich vorzustellen, der Akteur zu sein, konnte man in Videospielen tatsächlich als Solcher agieren. Diese virtuellen Welten waren in erster Linie natürlich erst einmal Abbilder von bekannten Themen, doch der Grad, mit dem man partizipieren konnte, in die Welt eingeladen wurde, machte das Fenster in die zweite Welt zu etwas besonderem.</p>
<p>Und auch diese Welt entwickelte sich und wuchs. Plötzlich wurde sie nicht nur Teil des Wohnzimmers, sondern jeder konnte sie mit sich herumtragen. Mobile Geräte luden nicht nur in die Welt ein wo immer man war, er lud auch Leute ein, die nicht unbedingt Raumschiffe fliegen oder spionieren wollten, sondern vielleicht einfach nur Blöcke stapeln. Und vor allem wurden diese mobilen Fenster immer aktiver, bis die Welt schließlich von den Hosentaschen der Spieler von sich aus mit den Spielern agierte, wann immer SIE wollte und nicht der Spieler. Zum Beispiel durch seltsame Abbildungen eines schienbar virtuellen Lebewesens auf diesem realem Bildschirm.</p>
<p><strong>Fenster in die Dritte Welt</strong></p>
<p>Schritt für Schritt entwickelte sich eine andere Welt daneben. Das Fenster in diese Welt war ein Computer. Lange war die Welt klein und bestand nur aus Zahlen und Zeichen, doch dann wuchs sie in einem enormen Tempo. Erst mit Farbe, dann mit Grafiken und Videos. Eine Besonderheit an dieser Welt war jedoch, dass jeder dazu eingeladen war, die neue Welt mit Leben zu füllen. Die andere Besonderheit war, dass die neue Welt nicht nur von sich aus wuchs. Sie war ebenfalls in der Lage die bisherigen Welten des Fernsehens und der Videospiele in sich aufzunehmen und ebenfalls gestaltbar zu machen.</p>
<p>Es gibt inzwischen keinen Konsument mehr. In dieser neuen Welt wirken sich die Besucher selbst auf die Welt aus und gestalten sie mit, selbst wenn sie das vielleicht gar nicht wollen. Die Welt vernetzt uns und bringt uns in einer Weise zusammen, wie keine andere Welt bisher. Sie ermöglicht den Akteuren der Welt ihre reale Welt mitzubringen: ihre Freunde, ihr soziales Umfeld, ihre Interessen, ihr Leben und die Welt reagiert darauf. Andere Menschen reagieren darauf. Und jetzt macht diese Welt den Sprung, den Videospiele schon hinter sich haben: es kommen Fenster in diese Welt, die uns ständig begleiten.</p>
<p>Bisher ging es um Computer. Der Bildschirm auf einem Computer ist stationär, selbst wenn man von Laptops spricht. Es mag etwas hinken, insbesondere weil ich das gerade auf einem Laptop in der Bahn tippe. Aber wirkliche Integration mit meinem Leben ist das noch nicht. Aber der Bildschirm wurde inzwischen noch kleiner – indem Mobiltelefone zu einem Bildschirm in diese neue Welt wurden.</p>
<p>Die Welt ist die Selbe. Doch werden dadurch, dass wir unser Fenster, unseren Zugang zur Welt mitnehmen, die Spielregeln geändert. Bisher nahmen wir unsere Realität mit in die neue Welt, doch die neue Welt wird bald nach uns greifen, wo immer wir sind. Wir werden doppelte Weltbürgerschaften haben. Die virtuelle Welt wird auch nach einer weiteren Welt greifen und die reale in sich integrieren. Oder umgekehrt, wen interessiert das schon.</p>
<p><strong>What’s new?</strong></p>
<p>Zurück zu der Frage:  Ist das Handy ein neues Fenster? Meiner Ansicht nach nein. Die Welt, in die ein Handy blickt, ist die Selbe in die der Computer blickt. Grund: man baue einen Laptop mit 3cmx4cm großem Bildschirm, der entsprechend kleine ULV-Chips verwendet, die Tastatur auf, sagen wir mal, 15 Tasten beschränkt und den wir, weil’s lustig ist, noch mit Modulen für Bluetooth, WLAN und GSM ausstatten. Richtig, dann haben wir ein Handy. Oder aber ich kann ein Handy nehmen und es in einer 20cmx30cm großen Ausführung bauen und habe einen Laptop. Nichts anderes passierte bereits mit Fernsehern für die Hosentasche und unseren geliebten Nintendo/PSP-Handhelds.</p>
<p>Also Nokia, um euer schönes Fensterbild mal etwas zu zertrümmern: Ich denke Mobiltelefone sind nicht erfolgreich, weil sie ein Fenster zu einer neuen Welt erschaffen haben. Sie gingen erst dann ab, als ihr ein Fenster zum bestehenden Internet in diese Geräte eingebaut und uns ermöglicht habt, das Netz in unseren normalen, sozialen Kontext mitzunehmen.</p>
<p>So oder so, das ist ein spannendes Thema. Ich habe das Gefühl das Mobiltelefon (oder allgemein mobile Endgeräte) bisher viel zu wenig beachtet zu haben. Sehr sträflich, insbesondere da ich am <a href="http://zgdv.de/" target="_blank">ZGDV</a> einige Zeit mit mobilen Endgeräten <a href="http://zgdv.de/zgdv/zgdv/departments/z3" target="_blank">zu tun hatte</a>. Ergebnis: ab sofort gibt es hier die Kategorie &#8220;Mobiles&#8221;, da ich das Gefühl habe, dass mich das Thema nicht mehr so schnell loslässt.</p>
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